Beschreibung der Workshops

 

Workshop 1

Der TI-Messenger: Neue Wege für die Kommunikation im Gesundheitswesen

Der TI-Messenger ist mehr als nur ein sicherer Chatdienst. Er eröffnet neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen. In diesem Workshop beleuchten wir die Besonderheiten des TI-Messengers, zeigen praxisnahe Anwendungsbeispiele speziell für die Pflege und diskutieren, wie moderne Kommunikation den Alltag heute und in Zukunft erleichtern kann.

Marie Ruddeck - Produktmanagerin TI-Messenger, gematik GmbH



Workshop 2

TI-Finanzierung für die Pflege: Grundlagen, Antragsverfahren und Unterstützungsangebote

Nach der verpflichtenden Anbindung der Pflegeeinrichtungen zum 01. Juli 2025 an die Telematikinfrastruktur (TI) stellen sich in der Praxis Fragen zur Finanzierung der entsprechenden Ausstattungs- und Betriebskosten. Zum Ausgleich der Aufwendungen können Pflegeeinrichtungen eine monatliche TI-Pauschale beantragen.

In diesem Workshop werden die grundlegenden Rahmenbedingungen gemäß der aktuell gültigen TI-Finanzierungsvereinbarung sowie die Voraussetzungen für den Erhalt der TI-Pauschale erläutert. Anschließend werden die einzelnen Schritte des Antragsverfahrens im GKV-Antragsportal demonstriert und erklärt. Das Kompetenzzentrum Digitalisierung und Pflege stellt zudem weitere relevante Informations- und Unterstützungsangebote zur TI vor. Zum Abschluss ist Raum für individuelle Fragen und Diskussion.

Claartje van der Mark - Referat Telematik, Abteilung Digitalisierung und IT, GKV-Spitzenverband
Marion Wagner - Referat IT-Entwicklung und Betrieb, Abteilung Digitalisierung und IT, GKV-Spitzenverband
Jesse Berr - Referat Forschungsstelle Pflegeversicherung, Abteilung Pflege, GKV-Spitzenverband



Workshop 3

Telemedizin gemeinsam gestalten - Anforderungen, Möglichkeiten und Perspektiven

Wie könnte eine adäquate Implementierung von Telemedizin in der Praxis gelingen? Anforderungen, Möglichkeiten und Perspektiven stehen im Fokus. Von technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen bis hin zu praktischen Umsetzungsschritten sowie Erkenntnissen aus der aktuellen Praxis.

Der Austausch mit Teilnehmenden ermöglicht eine bedarfsorientierte Betrachtung von Herausforderungen und Chancen in der Versorgung.

Maria Aydin und Christian Ebert - Regionalisierung und Digitalkompetenz, Bosch Digital Innovation Hub – Koordinierungsstelle Telemedizin Baden-Württemberg (KTBW)



Workshop 4

Telepflege: Einsatz  und Erfahrungen mit Videokommunikation in der Langzeitpflege

Im Workshop werden die Erkenntnisse und Erfahrungen mit Videokommunikation in der Pflegepraxis der insgesamt zwölf Projekte im Modellprogramms zur Erprobung der Telepflege beim GKV-Spitzenverband vorgestellt. Ein Fokus der Gesamtevaluation liegt auf der technischen Realisierung der Videokommunikation zwischen den an der pflegerischen Versorgung beteiligten Akteuren. Gemeinsam wird diskutiert, ob und unter welchen Voraussetzungen die nach § 365 Absatz 1 SGB V zertifizierten Videodienste für eine flächendeckende Nutzung in der Langzeitpflege langfristig Einzug halten werden und welche Rolle künftig der TI-Messenger spielen wird. 

Britta Gräfe - Forschungsstelle Pflegeversicherung, Abteilung Pflege, GKV-Spitzenverband


 

Workshop 5

Bessere Zusammenarbeit mit KIM - TI-Praxisprozesse im Überblick

In diesem Workshop wird gezeigt, wie KIM die sektorenübergreifende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen verbessert. Anhand praktischer Beispiele wird veranschaulicht, wie sichere und standardisierte Kommunikation den Praxisalltag erleichtert und Prozesse effizienter gestaltet werden können. Zudem werden die organisatorischen Voraussetzungen für die erfolgreiche Nutzung von KIM thematisiert.

Nadine Treff - Referat Altenhilfe und Pflege, Samariterstiftung


 

Workshop 6

TI-Modellregionen: Von der Anbindung zur aktiven Nutzung – Handlungsempfehlungen und Praxistipps

In diesem Workshop erhalten Sie einen kompakten Überblick über die Erfahrungen und Best Practices aus den TI-Modellregionen. Wir zeigen, wie der Weg vom Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) bis zur erfolgreichen Nutzung in der Praxis gelingt. Freuen Sie sich auf konkrete Handlungsempfehlungen, hilfreiche Tipps und praxisnahe Einblicke, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen effizient und sicher voranzutreiben.

Könnten Sie mir bitte mitteilen, wie viel Zeit ich für den Workshop einplanen sollte? Wird der Workshop interaktive Elemente für die Teilnehmenden enthalten oder liegt der Fokus eher auf einem Impulsvortrag mit anschließender Diskussion?

Tim Bremer - Produktmanagement | Produktmanager Modellregionen, gematik GmbH



Workshop 7

Die vollelektronische Abrechnung nach § 105 SGB XI funktioniert in der Praxis - einfach zu versenden via KIM

Seit dem 01.04.2025 ist die vollelektronische Abrechnung für Pflegesachleistungen, Verhinderungspflege und bei Entlastungsleistungen möglich. Ein großer Vorteil ist, dass auch der Leistungsnachweis elektronisch an die Pflegekassen übermittelt werden kann.

Der Workshop gibt einen Überblick  über die Anforderungen zur vollelektronischer Abrechnung und  zeigt den Weg des Verfahrens praxisnah auf. Nach dem Input erfolgt ein offener Erfahrungsaustausch zum Stand der vollelektronischen Abrechnung in den ambulanten Einrichtungen der Langzeitpflege.

Andrea Reiter-Jäschke, Landeskompetenzzentrum PFLEGE-DIGITAL Bayern, Bayrisches Landesamt für Pflege
Dominik Schlepphorst – Key Account Manager, Connext Communication GmbH