Programm
08:50 Uhr Check-in mit Technik-Check
09:00 Uhr Begrüßung und Eröffnung des 6. Fachtags „Digital vernetzt im Quartier“
Beatrix Vogt-Wuchter, Vorständin, Diakonie Baden-Württemberg
09:10 Uhr Fachimpuls: „Gesund, inklusiv, vernetzt: Erfolgsfaktoren für zukunsfähige Quartiere"
Annika Ulich, Geschäftsstellenleitung und wissenschaftliche Koordination, DUCAH - Digital Urban Center for Aging and Health eG
09:40 Uhr Vorstellung der Use-Cases aus der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Sabrina Wangenheim, Leiterin Soziales Engagement und Quartier und Dorena Kronhofmann, Fachstelle für digitale Teilhabe im Alter, Amt für Soziales und Teilhabe, Landeshauptstadt Stuttgart
Thorsten Culmsee, Leiter Dezernat 2 – Jugend und Soziales, Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald
10:15 Uhr Pause
10:30 Uhr Digitaler Quartiers-Hackathon
Die Use Cases aus der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald werden im Rahmen eines interdisziplinär angelehnten Hackathons bearbeitet.
Ein lebendiges Netzwerk:
Wie können digitale Anwendungen die Netzwerkarbeit im Quartier unterstützen?
Tragfähige Netzwerke sind ein zentraler Bestandteil erfolgreicher sozialer Quartiersentwicklung. Sie bringen unterschiedliche Akteure zusammen, bündeln Wissen und verbinden vorhandene Kompetenzen. Gerade wenn finanzielle Ressourcen knapper werden, sind wir mehr denn je auf diese Netzwerke angewiesen – gleichzeitig stehen viele Netzwerke selbst vor der Herausforderung, ihre Arbeit mit begrenzten Ressourcen aufrechtzuerhalten.
Können digitale Anwendungen und Künstliche Intelligenz dazu beitragen, die Netzwerkkoordination zu erleichtern, Informationen gezielter zu bündeln oder Akteurinnen und Akteure schneller miteinander zu vernetzen?
Lassen sich dadurch Abläufe in der Netzwerkarbeit vereinfachen oder einzelne Aufgaben sinnvoll unterstützen?
Diskutieren Sie mit uns, welche Potenziale digitale Anwendungen für die Netzwerkarbeit im Quartier bieten, welche Voraussetzungen für ihren sinnvollen Einsatz erfüllt sein sollten und welche Fallstricke dabei zu beachten sind.
Menschen im Quartier kennen oft nicht alle Unterstützungsmöglichkeiten in ihrer Umgebung. Gleichzeitig bleiben Bedarfe häufig unsichtbar, bis sie sich zu größeren Herausforderungen entwickeln. Besonders Menschen, die nicht aktiv nach Hilfe suchen, werden von bestehenden Angeboten oft nur schwer erreicht.
Können digitale Anwendungen und Künstliche Intelligenz dabei unterstützen, Bedarfe frühzeitig sichtbar zu machen, passende Informationen bereitzustellen und Menschen gezielter mit Angeboten in ihrer Umgebung zu verbinden?
Wie lassen sich unterschiedliche Datenquellen nutzen, um Versorgungslücken zu erkennen und Angebote besser an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen auszurichten? Welche Rolle können digitale Plattformen dabei spielen, Informationen, Angebote und Menschen sinnvoll miteinander zu verknüpfen?
12:00 Uhr Präsentation der Ergebnisse und Austausch mit den Fallgebenden
12:45 Uhr Ausblick und Verabschiedung
Dr. Maren Wittek, Referat 31 Grundsatz, Senioren, Quartiersentwicklung, Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit
13:00 Uhr Ende der Veranstaltung