12:50 Uhr | Technik-Check
13:00 Uhr | Begrüßung
Dr. Robert Bachert, Kaufmännischer Vorstand, Diakonisches Werk Württemberg
Keynotes:
13:10 Uhr | "Die Anwendung des Strukturmodells im Spannungsfeld zwischen Pflegefachlichkeit und technischer Entwicklung"
Elisabeth Beikirch, Leitung AG Schulungsunterlagen Projektbüro EinSTEP 3.0 / Mitglied AG Technisches Andorderungsprofil zum Strukturmodell
Podiumsdiskussion:
14:00 Uhr | "Welche politischen Weichenstellungen braucht es für eine gelingende Digitalisierung in der Pflege?“
Diskutieren Sie mit führenden Expert:innen über die politischen und praktischen Schritte zur Verbesserung der Pflege und Integration der TI.
Diskussionspartner:innen:
14:45 Uhr | PAUSE
Workshops:
15:00 Uhr | Workshop-Runde 1
1) Die Entlastung steckt im Prozess – digitale Prozesse für einen spürbar einfacheren Pflegealltag
Die größte Entlastung steckt oft nicht in einer einzelnen Anwendung, sondern in einem gut durchdachten Prozess. Wer Digitalisierung erfolgreich gestalten will, muss deshalb Abläufe, Rollen und Schnittstellen gemeinsam betrachten. In diesem Workshop richten wir den Blick auf die Prozesse hinter der Technik und zeigen, wie digitale Abläufe gestaltet sein müssen, damit sie Mitarbeitende tatsächlich unterstützen und im Pflegealltag eine spürbare und nachhaltige Entlastung schaffen.
Hanna Köhler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Forschungsgruppe Innovative Gesundheitsversorgung und
Dr. Nils Müller, pulsnetz MuTiG und Seniorreferent Wissensmanagement, contec
2) TI in der Eingliederungshilfe
Bisher wird der Eingliederungshilfe (EGH) der Zugang zur Telematikinfrastruktur (TI) verwehrt. In dem Workshop wollen wir gemeinsam Prozesse für den TI-Einsatz und den Nutzen dabei identifizieren.
Prof. Dr. Dietmar Wolff, Vorstandsmitglied, FINSOZ e.V.
3) Gesetzliche Entwicklung zur Digitalisierung in der Pflege
In mehreren Gesetzesvorhaben plant die Regierung weitreichende Schritte zur Förderung der Digitalisierung in der Pflege. Das Fax wird abgeschafft, die Nutzung von KIM soll verbindlich werden, die ePA wird weiterentwickelt, die Interoperabilität gestärkt und neue Finanzierungsmöglichkeiten werden aufgetan. In diesem Workshop betrachten wir die geplanten Anpassungen durch das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) und das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) auf die Digitalisierung in den Pflegeeinrichtungen. Gemeinsam bewerten wir die gesetzlichen Änderungen, Chancen und mögliche Fallstricke.
Anja Remmert, Projektleiterin "Digitale Unterstützung in der häuslichen Pflege" Zentrum Gesundheit, Rehabilitation und Pflege, Diakonie Deutschland
4) KIM in der Pflege: Von der gesetzlichen Pflicht zur gelebten Kommunikation im Versorgungsnetz
Mit dem GeDIG steht ein Faxverbot vor der Tür – und KIM wird zur Pflicht, wo bisher Zettel, Telefon und unsichere E-Mail den Alltag bestimmen. Was das für die Kommunikation zwischen Pflege, Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäusern bedeutet, ist noch längst nicht ausgehandelt. Dieser Workshop lädt dazu ein, den gesetzlichen Wandel nicht nur zu verstehen, sondern gemeinsam zu erkunden, welche neuen Möglichkeiten sektorenübergreifender Kommunikation damit entstehen können.
Thomas Heine, Leiter Geschäftsfeld Innovationsstrukturen PflegeDigital@BW, Landeskompetenzzentrum Pflege & Digitalisierung Baden-Württemberg
5) Kurze Wege in der Pflege: der TI-Messenger im Einrichtungsalltag
Der TI-Messenger ermöglicht sichere Kommunikation in Echtzeit, sowohl innerhalb der Einrichtung als auch mit Kooperationsärztinnen und -ärzten, Apotheken und Kliniken. Anhand konkreter Einsatzszenarien aus der stationären und ambulanten Pflege zeigt der Workshop, wo der TI-Messenger heute schon Zeit spart, Medienbrüche vermeidet und eine datenschutzkonforme Alternative zu privaten Messenger-Diensten bietet. Die Teilnehmenden erhalten einen praxisnahen Überblick über Nutzen, Einführung und die nächsten Entwicklungsschritte.
Dr. Cornelia Kolb, Geschäftsführerin, Awesome Technologies Innovationslabor GmbH
6) Kein Chaos beim Cutover: Warum ein Kernteam den Unterschied macht
Die Einführung der Telematikinfrastruktur ist der größte Cutover den das Gesundheitswesen jemals erlebt hat. Von der Beantragung der TI-Komponenten bis zur fortlaufenden Einführung einzelner, auch künftiger TI-Fachdienste zeigen wir Ihnen anhand vieler Best Practice Beispiele, wie wir die Telematikinfrastruktur erfolgreich in der Johanniter-Unfall-Hilfe etablieren.
Conrad Szudra, TI-Team, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
15:45 Uhr | Pause
16:00 Uhr | Workshop-Runde 2 (s.o.)
16:55 Uhr | Abschluss und Ausblick
Anja Remmert, Diakonie Deutschland und Sven Bartel, Diakonisches Werk Baden
17:00 Uhr | Ende der Veranstaltung