Programmablauf

 

12:50 Uhr  |   Technik-Check


13:00 Uhr  |   Begrüßung

Dr. Robert Bachert, Kaufmännischer Vorstand, Diakonisches Werk Württemberg


Keynotes:

13:05 Uhr  |    "
BEEP – Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege:
                           Neue Handlungsspielräume für Pflegefachpersonen und die Rolle der TI aus pflegerischer Perspektive"

Erika Stempfle,  Ambulante gesundheits- und sozialpflegerische Dienste, ambulante Altenhilfe, Diakonie Deutschland
 

13:30 Uhr  |   "Digitalisierung und (neue) Kompetenzen in der Pflege – Impulse für die Zukunft“

Prof. Dr. Christophe Kunze, Professor für assistive Gesundheitstechnologien, Vorstand - Institut Mensch, Technik und Teilhabe (IMTT), Hochschule Furtwangen


Podiumsdiskussion:

14:00 Uhr  |   "Welche politischen Weichenstellungen braucht es für eine gelingende Digitalisierung in der Pflege?“

Diskutieren Sie mit führenden Expert:innen über die politischen und praktischen Schritte zur Verbesserung der Pflege und Integration der TI.

Diskussionspartner:innen:


Workshops:

14:45 Uhr  |   Workshop-Runde 1

1) Changemanagement in der TI-Einführung

Nele Stock, Wissenschaftliche Mitarbeiterin (FINSOZ e.V.) und Daniel Muz, Referent für Digitalisierung und gesundes Arbeiten (Diakonie Baden), Pulsnetz MuTiG

Im Zuge der TI stehen besondere Herausforderungen und Veränderungen in Pflege-Unternehmen an der Tagesordnung. Der Workshop zu Changemanagement bietet eine umfassende Einführung in die theoretischen Grundlagen und praxisnahen Methoden der erfolgreichen Initiierung und Begleitung von Veränderungsprozessen.

Der Workshop richtet sich an Führungskräfte und Fachpersonal, die ihre Kenntnisse im Bereich Changemanagement vertiefen und praktische Fähigkeiten zur Umsetzung von Veränderungsprozessen erwerben möchten.
 

2) Kommunikation über KIM – Erfahrungen & Einblicke aus der Pilotierung in der TI-Modellregion

Lena Teipelke, Produktmanagerin Modellregionen, gematik GmbH

In diesem Workshop erhalten Sie anhand von Praxisbeispielen Einblicke darin, wie sich KIM für den Austausch mit anderen Gesundheitseinrichtungen in den Alltag einbetten kann. Hierfür wird auf die Erfahrungen einer Pilotierung in der TI-Modellregion Hamburg & Umland zurückgegriffen, in welcher stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen und Apotheken ihre Kommunikation auf KIM umgestellt haben.
Anhand von Nutzungsbespielen, Erfahrungen und Tipps wird dadurch veranschaulicht, wie die Nutzung von KIM Sie im Praxisalltag unterstützen kann.


3) TI 2.0 - Roadmap in die Zukunft am Beispiel der eVerordnung für Häusliche Krankenpflege

Dr. Anika Heimann-Steinert, Produktmanagerin, gematik GmbH
Yvonne Großmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Forschungsgruppe Innovative Gesundheitsversorgung, 
iisys – Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof

In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden, die verschiedenen Komponenten der TI 2.0 kennen und erfahren, wie die Verordnung für Häusliche Krankenpflege in der Telematikinfrastruktur umgesetzt werden kann. Dazu wird im Workshop anhand eines praxisnahen Klick-Dummys der Prozess präsentiert und diskutiert.


4) Chancen der ePA: Mit der Handreichung zum dauerhaften Zugriff für Pflegeteams

Thorsten Blocher, Business Development Manager, CGM SOZIAL und
Tobias Forcher, Projektleiter Digitalisierung, AOK Baden-Württemberg


Die ePA-Handreichung der Diakonie Deutschland zeigt Schritt für Schritt, wie Pflegeteams dauerhaft auf die ePA ihrer Klienten zugreifen.
Gemeinsam entdecken wir, wie die ePA den Pflegealltag spürbar erleichtert und neue Chancen eröffnet.


5) Einblicke in die Ergebnisse des Modellprojektes „Virtuelle Fürsorge – Innovative Ansätze zur Telepflege“ nach § 125a SGB XI

Verena Minich Referentin Abt. Gesundheit, Alter, Pflege, Diakonisches Werk Württemberg
Irina Nazarenus, Pflegeberaterin, Diakoniestation Lahr
Christin Schinke, Referentin Qualitätsentwicklung und Pflegeausbildung | Fachkräftesicherung | Digitalisierung, Diakonisches Werk Baden


Das Modellprogramm zur Erprobung von Telepflege nach § 125a SGB XI wurde im Rahmen des Gesetzes zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege (DVPMG) ins Leben gerufen und am 27.11.2025 offiziell beendet.

Im Workshop erhalten Sie Einblicke, wie und in welchen Anwendungsfeldern, videobasierte Anwendungen die Versorgungssituation von pflegebedürftigen Menschen im ambulanten Bereich verbessern sowie pflegende Angehörige, professionell Pflegende und externe Dienstleistende in die Versorgung eingebunden und gleichzeitig entlastet werden können.

Darüber hinaus berichten wir über Projekterfolge und Herausforderungen, teilen unsere „Lessons Learned“ und beleuchten Chancen sowie notwendige Voraussetzungen, so dass das Angebot systematisch und nachhaltig in bestehende Versorgungsstrukturen integriert werden, ein effizienter Nutzen von Kapazitäten und Ressourcen sowie ein unkomplizierter Zugang zu pflegerischer Unterstützung entstehen kann – unabhängig von Ort und Zeit. 


15:45 Uhr  |   Pause


16:00 Uhr  |  Workshop-Runde 2 (s.o.)


16:55 Uhr  |  Abschluss und Ausblick

André Peters, Vorstand, Diakonisches Werk Baden


17:00 Uhr  |  Ende der Veranstaltung