Keynote: Sozialwirtschaft in planetaren Grenzen – Verantwortung und Chancen im Jahrzehnt des Wandels
Till Kellerhoff, Director (Content, Programme) / Director Earth4All, The Club of Rome
Wie gelingt es uns, das soziale Fundament unserer Gesellschaft zu stärken und gleichzeitig innerhalb der ökologischen Grenzen unseres Planeten zu bleiben? Die Keynote zeigt, warum soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen zusammengehören – und warum ein „Weiter so“ angesichts wachsender Ungleichheit, ökologischer Krisen und gesellschaftlicher Polarisierung nicht tragfähig ist.
Ausgehend von den Ergebnissen der internationalen Earth4All-Initiative und der deutschen Umsetzung Earth4All Deutschland beleuchtet der Vortrag fünf zentrale Hebel für einen „großen Sprung“ in eine Wohlergehensgesellschaft: von der gerechten Verteilung von Chancen und Ressourcen über Empowerment und Armutsbekämpfung bis zu nachhaltigen Energie- und Ernährungssystemen.
Die Keynote macht deutlich, dass der anstehende Wandel nicht nur notwendig, sondern machbar ist – und enorme Chancen für ein gerechteres, widerstandsfähigeres und menschlicheres Zusammenleben eröffnet.
Workshop-Runden und Inhalte
Workshop-Runde 1
Workshop 1: Nachhaltige Immobilienfinanzierung: Transparenz und Partnerschaften im Fokus (wird in Runde 3 wiederholt)
Christian Schwarzrock, Direktor Strategisches Management, Evangelische Bank
Sebastian Schneider, Regionaldirektor Stuttgart, Evangelische Bank
Workshop 2: Orientierung für nachhaltiges Bauen: Leitfaden "N!BBW - Nachhaltiges Bauen Baden-Württemberg
Volker Auch-Schwelk, Freier Architekt, Sachverständiger Nachhaltiges Bauen, DGNB-Senior-Auditor, DGNB-geprüfter Experte für Ökobilanzierung, Energie-Effizienz- Experte, Sustainable Strategies
Vielfältige Herausforderungen sind mit der Sanierung des Gebäudebestands verbunden. Eine zentrale Rolle fällt dem Klimaschutz zu, aber auch Klimawandelanpassung, Schadstoffe und Gesundheitsaspekte sind in jedem Projekt von Beginn an mitzudenken. Der Impuls gibt Einblicke in die Instrumente zum Nachhaltigen Bauen und deren Zusammenhang mit Fördermitteln.
Workshop 3: Mit dem VSME ins Handeln kommen (wird in Runde 2 wiederholt)
Veronika Sharonova, Geschäftsführerin Silberzebra GmbH
Wie können die neuen EU-Anforderungen zum Steuerungsinstrument werden? In diesem Workshop verschaffen wir uns einen Überblick: Wie ist der VSME als freiwilligerBerichtsstandard in die CSRD eingebettet und welche konkreten Anforderungen stellt er? Wir diskutieren die Vorteile für die Freie Wohlfahrt und zeigen, wie der Einstieg ins strukturierte Nachhaltigkeitsmanagement nach dem Bericht gelingt. Für alle, die freiwillige Berichterstattung effizient umsetzen und pragmatisch als Hebel für echte Wirkung nutzen wollen.
Workshop 4: Fuhrparkelektrifizierung und betriebliches Mobilitätsmanagement leicht gemacht
Luis Karcher, Projektmanager Förderprojektbetreuung E-Mobilität, KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH
Der Workshop stellt verschiedene Tools zur Fuhrparkelektrifizierung und zum betrieblichen Mobilitätsmanagement (BMM) vor. Neben dem Tool-Einblick steht der Austausch im Mittelpunkt: Gemeinsam wird diskutiert, welche Maßnahmen in der Praxis gut funktionieren und welche Herausforderungen häufig auftreten.
Workshop-Runde 2
Workshop 1: Erstellung einer Klimabilanz nach GHG-Protokoll am Beispiel der Paulinenpflege Winnenden e.V.
Ruben Luckert Tavares, Nachhaltigkeitsmanager, Paulinenpflege Winnenden e.V.
In diesem Workshop lernen die Teilnehmer, wie sie eine Treibhausgas-Bilanz (THG-Bilanz) nach dem GHG-Protokoll erstellen, beginnend mit einer Wesentlichkeitsanalyse, um die relevanten Emissionsquellen zu identifizieren. Zunächst wird erläutert, wie eine systematische Analyse der unternehmensspezifischen Prozesse durchgeführt wird, um die wichtigsten Emissionsquellen (Scope 1, Scope 2 und Scope 3) zu bestimmen. Daraufhin vermitteln wir praxisorientierte Methoden zur Datenerhebung, -aufbereitung und -analyse. Die Teilnehmer erlernen die Grundlagen der Emissionsberechnung und erfahren, wie sie ihre THG-Bilanz transparent und nachvollziehbar aufbauen können. Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmern das notwendige Wissen und die Werkzeuge zu geben, um eine fundierte und aussagekräftige THG-Bilanz zu erstellen, die als Grundlage für nachhaltige Klimastrategien und die Entwicklung von Reduktionsmaßnahmen dient.
Workshop 2: Sensibilisierung von Mitarbeitenden – Best-Practice E-Learning Plattform
Cordula Fluhr, Klimaschutzmanagerin, Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.
Wie macht man Nachhaltigkeit und Klimaschutz für alle greifbar? In diesem Workshop werfen wir einen Blick hinter die Kulissen unseres E-Learning-Projekts: Warum wir es gestartet haben, wie wir Finanzierung und Produktion meisterten und welche Inhalte den Unterschied machen. Außerdem teilen wir Erfahrungen mit anderen Kommunikationsformaten – und sind gespannt auf Ihre Ideen und Herausforderungen. Lassen Sie uns gemeinsam diskutieren, wie Botschaften zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz wirklich ankommen!
Workshop 3: Schutz vor Hitze, Starkregen und co.: Klimaanpassungsmaßnahmen und -management (wird in Runde 3 wiederholt)
Katharina Gräfe, Referentin für Klima und Nachhaltigkeit / Klimaanpassungsbeauftragte, Diakonie Deutschland
Simon Meister, Klimaschutzmanager, Diakonie Baden
Nach einem kurzen Input zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit und zu den veränderten Anforderungen an die eigene Organisation, kommen wir in diesem Workshop über geeignete Anpassungsmaßnahmen und -strategien ins Gespräch.
Workshop 4: Mit dem VSME ins Handeln kommen (Wiederholung aus Runde 1)
Veronika Sharonova, Geschäftsführerin Silberzebra GmbH (Wiederholung aus Runde 1)
Wie können die neuen EU-Anforderungen zum Steuerungsinstrument werden? In diesem Workshop verschaffen wir uns einen Überblick: Wie ist der VSME als freiwilligerBerichtsstandard in die CSRD eingebettet und welche konkreten Anforderungen stellt er? Wir diskutieren die Vorteile für die Freie Wohlfahrt und zeigen, wie der Einstieg ins strukturierte Nachhaltigkeitsmanagement nach dem Bericht gelingt. Für alle, die freiwillige Berichterstattung effizient umsetzen und pragmatisch als Hebel für echte Wirkung nutzen wollen.
Workshop-Runde 3
Workshop 1: Nachhaltige Immobilienfinanzierung: Transparenz und Partnerschaften im Fokus (Wiederholung aus Runde 1)
Christian Schwarzrock, Direktor Strategisches Management, Evangelische Bank
Sebastian Schneider, Regionaldirektor Stuttgart, Evangelische Bank
Workshop 2: Schutz vor Hitze, Starkregen und co.: Klimaanpassungsmaßnahmen und -management (Wiederholung aus Runde 2)
Katharina Gräfe, Referentin für Klima und Nachhaltigkeit / Klimaanpassungsbeauftragte, Diakonie Deutschland
Simon Meister, Klimaschutzmanager, Diakonie Baden
Nach einem kurzen Input zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit und zu den veränderten Anforderungen an die eigene Organisation, kommen wir in diesem Workshop über geeignete Anpassungsmaßnahmen und -strategien ins Gespräch.
Workshop 3: Nachhaltig Sparen: Energieeffizienz für kleinere und mittlere Einrichtungen
Luca Geißler / Horst Fernsner, KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH
Workshop 4: Nachhaltigkeit in der Sozialwirtschaft: Lobby-Update aus Bund und Land
Johanna Gary, Leitung Gruppe Nachhaltigkeit, Diakonie Deutschland
Dr. Christopher Bangert, Leiter Referat Sozialwirtschaft und Klimaneutralität, Deutscher Caritasverband e.V.
In diesem Workshop werden die/der Referent:in auf die Entwicklungen zum Thema Nachhaltigkeitsregulatorik auf EU-Ebene schauen, sich mit den Zielsetzungen der Bundesverbände beschäftigen und das aktuelle Vorgehen der BAGFW-Verbände zum Thema Lobbyarbeit zur Refinanzierung von Nachhaltigkeitskosten vorstellen und mit den Teilnehmenden in den Austausch gehen.
Vortrag: "Ohne Moss nix los - Fördermittel gezielt finden, strategisch nutzen"
Marlene Schmitz, Fördermittelberatung Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.
Wie können soziale Organisationen Fördermittel gezielt einsetzen, um ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit zu gestalten? In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über aktuelle Förderlandschaften, relevante Tools für die Fördermittelsuche und konkrete Praxisbeispiele. Dabei wird der Dreiklang aus proaktiver Strategie, reaktiver Ausschreibungsnutzung und gezielter Lobbyarbeit beleuchtet. Ziel ist es, fundierte Ansätze für die eigene Förderarbeit mitzunehmen, um Potenziale für nachhaltige Vorhaben gezielt zu erkennen und zu nutzen.